Zertifikatestrategien
« Open-End-Zertifikate Sprint-Zertifikate »

Outperformance-Zertifikate

Wie funktionieren Outperformance-Zertifikate?

Outperformance-Zertifikate beziehen sich auf eine bestimmte Aktie oder einen Index. Am Emissionstag wird ein Basispreis festgelegt. Jedes Zertifikat weist zudem eine Partizipationsrate auf, die die Outperformance des Zertifikates ab diesem Basispreis angibt. Dies bedeutet im Detail: Notiert der Basiswert am Ende der Laufzeit über dem Basispreis, erhält der Anleger den Basispreis zuzüglich der Differenz des Schlusskurses des Basiswertes und des Basiswertes multipliziert mit der Partizipationsrate. Schließt die Aktie oder der Index jedoch am Laufzeitende unter dem Basispreis, erhält der Anleger den Gegenwert des Index oder der Aktie (ggf. bereinigt um das Bezugsverhältnis). Anleger, die das Zertifikat halten, haben keinen Anspruch auf Ausschüttungen etwaiger Dividenden des Basiswertes. Auf diese Weise wird nämlich die lukrative Outperformance-Struktur finanziert. Damit tauscht der Besitzer quasi die Dividende gegen die renditeoptimierende Outperformance.

« Open-End-Zertifikate Sprint-Zertifikate »