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Glossar G


Begriffe aus der Börsenwelt:

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Das Gamma gibt an, wie stark sich das Delta verändert, wenn sich der Kurs des Basiswerts, zum Beispiel eines Optionsscheins, um eine Einheit erhöht. Mathematisch ist das Gamma die zweite Ableitung des Optionspreismodells nach dem Kurs des Basiswerts. Es gehört zu den sog. „Griechen“, welche Preiseinflussfaktoren von Optionen messen und quantifizieren.
Das Gap ist eine charttechnische Erscheinung. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass im Chart, meist zwischen dem Schlusskurs vom vorhergehenden Börsentag und dem Anfangskurs des nachfolgenden Börsentages, eine Lücke entsteht, die sich durch nicht gehandelte Kurse ergibt.
Durch ein Gegengeschäft werden offene Positionen aus Optionsgeschäften glattgestellt.
Kurs, zu dem ein Anleger eine bestimmte Anzahl von Wertpapieren verkaufen kann. Auch: Geldkurs, Bid. Gegenteil: Briefkurs, Ask.
Bezeichnung der Spanne zwischen Geld- und Briefkurs.
Gewinnbeteiligungspapiere, die keine Mitgliedschaftsrechte (zum Beispiel Stimmrechte), sondern nur Vermögensrechte verschaffen. Das Genussscheinkapital stellt bei der emittierenden Gesellschaft Eigenkapital dar. Damit sind die Genussscheine eine Zwitterform zwischen Aktie und Anleihe.
Der Gewinn wird auch als Jahresüberschuss bezeichnet. Man versteht darunter den Überschuss eines Geschäftsjahres, aus dem sich der Bilanzgewinn ergibt. Dieser kann und wird in der Regel an die Aktionäre ausgeschüttet.
Der Gewinn pro Aktie entspricht dem Unternehmensgewinn geteilt durch die Zahl der Aktien. Aus dem Gewinn pro Aktie errechnet sich das bei der fundamentalen Aktienanalyse wichtige Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).
GEX ist der Mittelstandsindex der Deutschen Börse und steht als Abkürzung für German Entrepreneurial Index. Er wurde am 3. Januar 2005 eingeführt und enthält Unternehmen, die von den Eigentümern dominiert werden. Das heißt: Vorstände, Aufsichtsratsmitglieder oder deren Familien besitzen zwischen 25 Prozent und 75 Prozent der Stimmrechte. Damit ist der GEX ein Indikator für die Wertentwicklung mittelständischer Unternehmen an der Börse.
Die Aufhebung einer offenen (Options-)position durch das Eingehen einer gleichen Gegenposition. Die Glattstellung kann nur für denselben Kontraktmonat und dieselbe Ware erfolgen. Der Investor stellt seine Position glatt, um Gewinne mitzunehmen oder Verluste zu begrenzen.
Der Gleitende Durchschnitt ist ein Trendindikator in der Chartanalyse, abgekürzt GDL. Man versteht darunter die (geglättete) Kursverlaufslinie, die sich ergibt, wenn man die Kurse einer bestimmten Anzahl (200, 100, 38 usw.) zurückliegender Tage addiert und durch die Anzahl dieser Tage teilt. Kursbewegungen werden auf diese Weise geglättet, und der Trend wird mit der GDL je nach Steigung oder Gefälle sichtbar.
Der Graumarkt ermöglicht den Handel mit Aktien, die noch nicht an der Börse notiert sind. Vor Abschluss der Zeichnungsfrist stellen Börsenmakler Kurse für Titel, deren Börsengang kurz bevor steht.

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