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Begriffe aus der Börsenwelt:

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Heutzutage werden meist die Börsen der Entwicklungs/Schwellenländer und der ehemaligen Ostblockstaaten als Emerging Markets bezeichnet. Meist haben sie höhere Wachstumsraten als die Kapitalmärkte der Industrieländer, sind aber auch häufig weniger liquide, d.h. größere Wertpapierkäufe/-verkäufe können einen stärkeren Einfluss auf die Kursentwicklung haben.
Emission nennt man die Ausgabe neuer Wertpapiere; meist gehört auch die Unterbringung (Platzierung) im Publikum und die Einführung in den Börsenhandel dazu. Übernahme und Verkauf erfolgen üblicherweise durch Banken, die sich zu diesem Zweck häufig zu einem Konsortium zusammenschließen.
Ein Emittent ist der Herausgeber von Wertpapieren. Bei Aktien handelt es sich dabei um Unternehmen; bei Anleihen kann es sich um Unternehmen, öffentliche Körperschaften, den Staat und andere Institutionen handeln, während Derivate hauptsächlich von Banken begeben werden.
Mit dem Zusammenschluss der Deutschen Terminbörse (DTB) und der Schweizer Terminbörse (SOFFEX) entstand Ende 1998 die gemeinsame Handelsplattform für Optionen und Futures. Der Handel an der EUREX wird vollelektronisch abgewickelt.
Abkürzung für European Interbank Offered Rate. Bezeichnet den Briefsatz ausgewählter europäischer Referenzbanken für Ausleihungen von Drei- und Sechsmonats-Termingeldern an erste Adressen im Interbankenhandel.
Ein Index des Verlages Dow Jones, der unter anderem das Wall Street Journal und das US-Anlegermagazin Barrons herausgibt. Er umfasst die 50 größten börsennotierten Unternehmen im Gebiet der europäischen Einheitswährung.
Im September 2000 gegründeter Zusammenschluss der Börsen Paris, Brüssel und Amsterdam. Seit Anfang 2002 gehört auch die Börse Portugal diesem Zusammenschluss an.
Bei einer europäischen Option kann der Inhaber der Option das Optionsrecht nur am Ende der Laufzeit ausüben. Im Gegensatz dazu kann die amerikanische Option jederzeit während der gesamten Laufzeit ausgeübt werden.
Das Handelssegment European Warrant Exchange, kurz EUWAX, wurde 1999 als spezielles Segment der Börse Stuttgart eingerichtet. Es bietet Anlegern eine Plattform, auf der verbriefte Derivate wie Plain-Vanilla-Optionsscheine, Knock-out-Produkte, Exotische Produkte, Anlagezertifikate, Aktienanleihen und Exchange Traded Funds gehandelt werden.
Sammelbegriff für neuartige Optionsstrukturen, z.B. Range Optionsscheine, die durch komplexere Gestaltung auf bestimmte Marktgegebenheiten oder Investorenwünsche eingehen.

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