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Begriffe aus der Börsenwelt:

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Der Preis eines Futures notiert niedriger als der Kassapreis bzw. ihm vorgelagerter Futures-Kontrakte. Das Gegenteil wird als Contango bezeichnet.
Eine Baisse bezeichnet einen Zeitraum länger anhaltender Kursverluste an der Börse. Der Begriff stammt aus dem Französischen.
Bei der Ausübung der Kauf- oder Verkaufsoption oder bei Fälligkeit eines Derivats gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder erhält der Anleger den Basiswert (zum Beispiel eine Aktie) geliefert oder es erfolgt ein Barausgleich: Im zweiten Fall bekommt er die Kursdifferenz zwischen dem Basispreis des Derivats und dem Kurs des Basisinstruments am Ausübungstag in bar ausgezahlt. Bei Derivaten, bei denen der physische Kauf oder Verkauf des Basisinstruments nicht möglich ist, zum Beispiel bei Indizes, ist der Barausgleich das übliche Verfahren.
Preis, zu dem der dem jeweiligen Derivat zugrunde liegende Basiswert bei Fälligkeit bezogen werden kann beziehungsweise auf dessen Basis der Differenzbetrag berechnet wird.
Das zugrunde liegende Instrument, auf den sich eine Option oder ein Future bezieht. Dieser wird auch oft als Underlying bezeichnet. Gewöhnlich dienen Wertpapiere, Indizes, Währungen, Zinsinstrumente und Rohstoffe als Basiswert.
Option, die sich auf mehrere Basiswerte bezieht.
Bei Kapitalerhöhungen einer Aktiengesellschaft verbrieft das Bezugsrecht (BR) das Recht der Aktionäre, bei Kapitalerhöhungen neue (junge) Aktien im Verhältnis ihrer bisherigen Beteiligung zu erwerben.
Bei der Kapitalerhöhung einer Aktiengesellschaft gibt das Bezugsverhältnis darüber Auskunft, für wie viele alte Aktien eine neue (junge) Aktie bezogen werden kann. Bei Derivaten drückt das Bezugsverhältnis aus, wie viele Einheiten des Basiswertes der Inhaber bei der Ausübung kaufen bzw. verkaufen kann.
Kurs, zu dem ein Anleger eine bestimmte Anzahl von Wertpapieren verkaufen kann. Gegenteil: Ask.
Finanzmathematisches Modell zur Bewertung von Optionsscheinen, entwickelt von Fischer Black und Myron Scholes. Das Modell zielt darauf ab, den theoretisch richtigen (fairen) Optionsscheinpreis zu ermitteln. Wichtigste bestimmungsgrößen sind der Kurs des Basiswertes, der Basispreis, die Restlaufzeit der Option, der risikofreie Zinssatz und die erwartete Volatilität des Basiswertes.
Aus dem amerikanischen übernommene Bezeichnung für Standardaktien oder Standardwerte, die qualitativ hochwertig sind und von großen Unternehmen mit hoher Börsenkapitalisierung und international hohem Ansehen stammen. Sie sind in der Regel in wichtigen nationalen oder internationalen Indizes enthalten.
Englische Bezeichnung für festverzinsliche Wertpapiere
Bei Optionsscheinen bezeichnet man denjenigen Kurs des Basiswertes als Break-Even, ab dem unter Berücksichtigung der gezahlten Optionsprämie eine verlustfreie Ausübung bzw. ein verlustfreier Verkauf des Optionsrechts möglich ist.
Kurs, zu dem ein Anleger eine bestimmte Anzahl von Wertpapieren kaufen kann. Synonym: Ask.
Kontrakt über eine idealtypische Bundesanleihe mit einer Nominalverzinsung von 6% und einer Restlaufzeit von 8,5 bis 10,5 Jahren. Der Nennwert eines Kontraktes beträgt Euro 100.000,–. Die Laufzeiten richten sich nach den zur gleichen Zeit verfügbaren Bund-Future-Liefermonaten. Dies sind immer die drei nächstliegenden Monate im Zyklus März, Juni, September und Dezember.
Siehe Exchange Traded Funds (ETFs).
In Deutschland können Wertpapiere in drei verschiedenen Segmenten gehandelt werden: Dem amtlichen Handel, geregelten Markt oder im Freiverkehr.

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