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Glossar

Begriffe aus der Börsenwelt:

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Die Differenz zwischen dem Nennwert und dem höheren Kurswert eines Wertpapiers bei dessen Neuausgabe. Das Agio wird in der Regel in Prozent ausgewiesen. Gegensatz: Disagio.
Aktien sind Anteilsrechte an einer Aktiengesellschaft (AG). Eine Aktie hat in der Regel einen Nennwert. Dieser gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am Grundkapital einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär haftet in Höhe des Nennwerts seiner Aktien und wird durch die Dividende am Gewinn der AG beteiligt. Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung hat ein Aktionär die Möglichkeit, unter anderem über die Gewinnverwendung zu entscheiden. Während Stammaktien dem Besitzer ein Stimmrecht pro Aktie zu sichern, haben Vorzugsaktien kein Stimmrecht, die Aktionäre haben jedoch ein Anrecht auf eine etwas höhere Dividende als bei Stammaktien.
Aktienindizes geben die Veränderung der Entwicklung einer bestimmten Zahl ausgewählter Aktien über einen bestimmten Zeitraum an. Bekannte Aktienindizes sind beispielsweise der Dow Jones Index, der Nikkei-225-Index oder der DAX.
Bezeichnung für eine Zusammenstellung von Werten einer bestimmten Art, z.B. von Aktien, als Bezugswert. Oft wird ein Korb nach bestimmten Kriterien zusammengestellt, zum Beispiel nach Branchen.
Bezeichnung für einen Call- oder Put-Optionsschein, dessen Basispreis gleich dem Kurs des Basiswerts ist. Optionsscheine am Geld besitzen damit keinen inneren Wert und würden am Laufzeitende wertlos verfallen.
Der Inhaber einer amerikanischen Option kann sein Optionsrecht jederzeit während der gesamten Laufzeit der Option ausüben (diese Optionsart wird auch als „American Style“ bezeichnet). Im Gegensatz dazu kann eine europäische Option nur am Laufzeitende ausgeübt werden.
Der umfangreichste an den deutschen Börsen durchgeführte Handel in Wertpapieren, die nach einem festgelegten, strengen Verfahren zu diesem Handel zugelassen worden sind. Insbesondere unterliegen Unternehmen, deren Aktien in diesem Handel eingeführt werden sollen, einer strengen Publikationspflicht.
Bei Aktienanleihen handelt es sich um eine Hochkuponanleihe mit Tilgungsmöglichkeit in Aktien. Im Unterschied zur Wandelanleihe entscheidet der Emittent und nicht der Anleger darüber, ob die Rückzahlung zum Nennwert oder in Aktien erfolgt. Da das Risiko durch einen fallenden Aktienkurs gegeben ist, ist der Zinskupon höher als bei einer gewöhnlichen Anleihe.
Geschäft zur Ausnutzung von Preis-, Kurs- oder Zinsunterschieden zum gleichen Zeitpunkt an verschiedenen Handelsplätzen durch Kauf in Märkten mit niedrigem und Verkauf in Märkten mit hohem Kurs. Je nach Art der Börsenwerte wird unterschieden nach Devisen-, Sorten-, Effekten-, Wechsel-, Edelmetall- und Warenarbitrage.
Kurs, zu dem ein Anleger eine bestimmte Anzahl von Wertpapieren kaufen kann. Gegenteil: Bid.
Siehe am Geld
Die Differenz zwischen dem Nennwert (Nennwert) und dem höheren Kurswert eines Wertpapiers bei dessen Neuausgabe. Das Agio wird in der Regel in Prozent ausgewiesen. Gegensatz: Disagio.
Eine Form der Kursfindung für Wertpapiere, speziell für Aktien. Dabei werden alle limitierten und unlimitierten Kauf- und Verkaufsaufträge zu einem Wertpapier gesammelt und einander gegenübergestellt. Der Auktionspreis wird dabei nach dem Meistausführungsprinzip festgestellt. Das heißt, es wird der Preis ermittelt, der den größten Umsatz generiert.
Bezeichnung für einen Call- oder Put-Optionsschein, dessen Basispreis über beziehungsweise unter dem Kurs des Bezugswerts ist. Das bedeutet, dass die Optionsscheine ohne inneren Wert sind.
Beim Kauf von Investmentanteilen wird in der Regel ein Ausgabeaufschlag zur Deckung der Vertriebskosten erhoben.
Tag, an dem ein Optionsscheininhaber sein Optionsrecht ausübt; bei Optionen europäischen Typs der einzige Tag, an dem das Optionsrecht ausgeübt werden kann.
Direkter Abschluss eines Wertpapiergeschäfts zwischen zwei Parteien ohne Einschaltung eines Maklers an einer Börse.

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