Zertifikatestrategien
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Garantie-Zertifikate

Garantie-Zertifikate kombinieren die Sicherheit von Anleihen und die Ertragspotenziale von Aktien, Indizes oder Rohstoffen.

Die Idee ist genauso bestechend wie einfach: Der Anleger wird an Kurssteigerungen beteiligt, vor Verlusten ist er aber geschützt. Moderne Garantieprodukte bieten zudem weit mehr als eine nackte Kapitalgarantie. Aufgrund der Vielfältigkeit der Produkte ist es ohne weiteres möglich Garantie-Zertifikate zu finden, welche den persönlichen Absicherungsbedarf und die eigene Renditeerwartung kombinieren - so sind sie teilweise sogar mit einer jährlichen Zinszahlung verbunden.

Garantie-Zertifikate sind das ideale Produkt für Anleger, die unabhängig von der Marktenwicklung bei Fälligkeit ihr eingesetztes Kapital zurückerhalten und trotzdem von einem möglichen Aufwärtspotenzial profitieren möchten.

 

Wie funktionieren Garantie-Zertifikate?

Garantie-Zertifikate sind mit einer normalen Anleihe vergleichbar, allerdings verzichten die Anleger entweder ganz oder teilweise auf die Zinszahlungen. Der jeweilige Nominalbetrag wird in einen bestimmten Basiswert investiert - dies kann sowohl ein bekannter Börsenindex, als auch ein individuell zusammengestellter Anlagekorb sein.

Folgende Szenarien am Ende der Laufzeit möglich:

Notiert der Basiswert bei Fälligkeit über einer bestimmten Schwelle, dem Basispreis: 
Der Anleger erhält einen prozentualen Anteil an der Differenz als zusätzliche Zahlung. Das sind die besonderen Renditechancen, die ein Garantie-Zertifikat attraktiv machen.

Notiert der Index dagegen unter dem Basispreis: 
Der Anleger erhält seinen eingesetztes Kapital zurück.

Wichtig ist zu bedenken, dass die Kapitalgarantie sich auf den Ausgabepreis des Zertifikats bezieht. Wird das Zertifikat nach der Emission beispielsweise zu einem Kurs von 110 Prozent gekauft, bekommt der Anleger am Ende der Laufzeit nur die ursprünglich angesetzten 100 Prozent zurück - Verluste sind dann nicht ausgeschlossen. Zudem kann das Zertifikat während der Laufzeit auch unterhalb des Absicherungsniveaus von 100 Prozent notieren, denn Anleger von Zertifikaten haben immer erst zum Laufzeitende den vollständigen Anspruch auf Auszahlung gemäß der rechtlich verbindlichen Zertifikatsbedingungen. Während der Laufzeit haben noch andere Faktoren als der reine Preis des Basisinstruments Einfluss auf den Kurs von Zertifikaten - vor allem aufgrund der derivativen Komponenten im Zertifikat, die sich nun mal aufgrund ihres Termincharakters auf das Ende der Laufzeit beziehen.

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